Williams Christ Birne

Sorte: eine der bekanntesten und beliebtesten Birnensorten, beste Qualitäten auf Unterlagen Quitte A, liebt warme nährstoffreiche Böden in geschützter Lage

Sensorik: geprägt vom sog. Williamsester, süsslich, würzige, typische Destillate in großer Bandbreite, angeboten von breit-schwer-buttrig bis zart-filigran-weich reichen die Aromanoten

Verarbeitung: Wenn die Frucht noch fest und das Fruchtfleisch zartschmelzend ist, ist der ideale Zeitpunkt einzumaischen. Um hier möglichst schonend vorzugehen empfiehlt sich über eine Maischepumpe mit Trichter und Förderschnecke einzumaischen. Die Früchte wenn möglich passieren. Da die Frucht sehr feinzellig und saftig ist kann die Williams-Christbirne als eine der wenigen Birnensorten direkt beim Einmaischen passiert werden. Mit einer Aromahefe kühl und unter Säureschutz (sehr wichtig) vergären, Enzyme sind nicht notwendig.
Gärtemperatur nicht über 14-18°C, Gärende beobachten (bei passierten Maischen meist schon nach 6-8Tagen) und sofort abbrennen.
Destillation möglichst drucklos und langsam, sensorische Vor- und Nachlaufabtrennung.
Filtration aromaschonend, z.B. Kühlung mehrere Tage bei 5-8°C  und dann mit Filterschicht Beco Selekt A 20,

Ausbeute: eher gering, möglichst passieren!

Williams Christ Maischen müssen bei der Brennanmeldung als solche angegeben werden.

texxt
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