Ideale Zucker für die Likörherstellung

Zucker ist nicht gleich Zucker. Gerade für feine Fruchtliköre sollten auch die feinsten Zuckerarten eingesetzt werden. Man unterscheidet Saccharose (Haushaltszucker), Glucose (Traubenzucker) und Fructose (Fruchtzucker). Die Zucker unterscheiden sich in Süßkraft und Wohlgeschmack. Gerade der günstig zu erwerbende Haushaltszucker, dies wird in der Regel ein Rübenzucker sein, hat den unangenehmsten Geschmack. Dies kann man aber auf einfache Art und Weise ändern, indem man diesen Zucker durch Kochen in leicht saurer Lösung umwandelt. Man erhält einen sogenannten Inverzuckersirup, der nun aus einer Lösung von gespaltener Saccharose - dies ist ein Gemisch aus Glucose und Fructose - besteht. Diese Lösung hat einen sehr angenehmen Geschmack, eine intensive Süße und eine gute Löslichkeit in Alkohol.

Vorgehensweise: 1 kg Zucker mit 450 ml Wasser für 10 Minuten zum Sieden bringen. Bereits vor dem Sieden 2 Tropfen Zitronensaft zufügen. Entstehenden Schaum abschöpfen. Lösung erklaten lassen und mit Wasser auf 1 Liter auffüllen. Man erhält einen 72,7%igen Inverzuckersirup

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